Negev Wüste

Die Negev Wüste bedeckt in Dreieckform den gesamten Süden Israels und stellt knapp 60% der israelischen Fläche dar, auf der aber nur 10% der israelischen Bevölkerung leben. Die Negev beginnt auf einer Linie zwischen Gaza, Westbank und Totem Meer, von wo sie sich hinab bis ans Rote Meer zieht. Eine klassische Wüste ist der Negev nicht, sondern eine Steinwüste. Dennoch ist sie voller Leben und zahlreicher Wasser Quellen.

Die Hauptstadt des Negev ist die Entwicklungsstadt Be´er Sheva, wo viele russische Einwanderer ihre neue Heimat gefunden haben. Weiter gen Osten über Arad erreicht man den schmalen Grenzstreifen zwischen Israel und Jordanien südlich vom Toten Meer. Dieses Gebiet nennt man Arawa und hier liegt die 3000 Jahre alte und südlichste Grenzfestung von König David und einige kleine abgelegene Kibbuzim und Moschawim.

Der zentrale Ramon Krater ist eines der Highlights in Israel und sogar vom Weltall aus zu sehen. Aber auch seine Geschwister, der große und kleine Krater lassen den Besucher staunen, was die Natur hervorbringen kann, wenn man Ihr viele Millionen Jahre Zeit lässt.

 

Von besonderem Interesse sind auch die Wüstenstädte Shivta, Mamshit und Avdat der Nabatäer, die das jordanische Petra erbauten. Dieses Wüstenvolk betrieb im Negev die Gewürzstraße Richtung Gaza und lernte mit dem knappen Wasserangebot sogar Ackerbau zu ermöglichen.

Im Negev finden sich aber auch die Reste der Osmanischen Eisenbahn aus dem 1. Weltkrieg, versteckte einmalige Sanddünen und wundervolle Schluchten.

 

Timna im südlichen Negev ist eine der ältesten Kupferbergwerke der Welt. Hier ließen die ägyptischen Pharaonen tausenden von Stollen in den Fels treiben. Schließlich erreicht der Reisende Eilat am Roten Meer, wo er mit Delphinen schwimmen, tauchen und Zugvögel beobachten kann.

 

Hiermit endet dieser kleine Israel Streifzug.
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